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Polkahontas

Comedy | Coverband | Punk |



Der Spaß zwischendurch, eine bemerkenswerte Hommage an die Punk-Musik, der üble Mist von nebenan oder der Kult bekannt von Samplern, Konzert-P.A.s und Radio? Nennt es wie Ihr es nennen wollt, Fakt ist: Polkahontas mischen die Karten völlig neu, ohne Gnade und ohne jegliches Pardon wird aufs Korn genommen was zu gefallen weiß.

In unsicheren Zeiten ist es schön zu sehen, dass sich manche Dinge nicht ändern. So bleiben auch weiterhin Mark H. (ehemals: Das Elend, Missbrauch, RedRum 47, Sixes & Sevens, It Comes Back), Max K. (Mongrel) und Markus G. (Wilde 13, Where Eagles Dare) der Grundstock dieses Projektes und werden auch weiterhin Musiker und solche die es werden wollen, um sich scharen und zu bizarren Darbietungen überreden bis zwingen.
Mehr Klassiker, mehr Überraschungen, mehr Herzblut, mehr exklusive Gäste, mehr für Euch.

Punk-Rock-Klassiker ins Bayerische zu übersetzen und in volkstümlicher Marnier darzubieten, Covern einmal ganz anders, das ist das Konzept von Polkahontas.
Der Szenepolizei die Hosen runterziehen, keinen Halt vor schmierigen Schlagereinlagen machen, ironische Selbstdarstellung der eigenen Wurzeln, immer einen blöden Spruch auf den Lippen und der Spaß am Ausprobieren zeichnen das aus, was mit improvisatorischer Leichtigkeit und Spontanität locker von der Hand gespielt wird. Ob es eine Tuba, eine Quetsche, der Schlagbass oder einfach die Marschtrommel ist bleibt völlig nebensächlich – das Einzige, was zählt ist über und mit sich und seinem Nächsten lachen zu können.
Mit dem ersten Demo, auf dem sich Lieder wie „Deutschland muss sterben“ (Slime), „Alles aus Liebe“ (Die Toten Hosen) oder „Sex und Gewalt“ (The Exploited) finden, reichte es bereits - obwohl es nie zu einer amtlichen Veröffentlichung kam - zu nationalem Erfolg durch ein Feature auf dem V/A BRD Punk Terror Vol. 4, als auch dem V/A A Tribute to Slime. Und so konnten für das mit Spannung erwartete Album ohne Probleme Gastmusiker, unter anderem auch einige wohlbekannte Herren des Musikgeschäftes, versammelt werden, um ein einzigartiges Projekt umzusetzen.

Nachdem sich also diesen Frühling die bayerischen Jungs endgültig formiert haben, wurde bereits an der Bühnenshow gearbeitet, die garantiert kein Klischee vermissen lässt – frei nach dem Motto: Lederhosen, Tätowierungen, Wadenstrümpfe und Springerstiefel. Die inzwischen obligatorische Bierbank, auf der nur handverlesene Zuschauer Platz beziehen dürfen, ist natürlich auch immer mit von der Party.

Der Mut zur Perversion gibt Polkahontas Recht, und der Zuspruch ist immens. Und so brüllt es nicht nur laut aus der heimischen PC-Anlage, sondern nicht allzu selten hört man auch aus den Kassettendecks der Iropunker vor Konzerten verschiedenster Art: „Deitschland varräck!“


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Mark H.
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