Mandy Strobel

About “mandy strobel“
by Frank Rickal
„the way I feel“ treffender hätte er den Titel seiner letzten CD kaum auswählen können.
Nachdenklich, Intensiv, eine mit Emotionen geladene Scheibe, dargebracht in einfachster Manier und Mandy Strobel ist immer präsent - auch zwischen den Zeilen.
Dafür daß seine Stimme faßt so klingt wie Johnny Cash kann er nur bedingt etwas. Die Musik und Text dem Hörer nahe zu bringen, das ist seine ureigene Art. Die neue Scheibe erzeugt beim Zuhören eine Gänsehaut - vor allen bei den Cash-Freunden.
Es ist seine Art Musik zu machen. Für seine neue Scheibe scheute er sich nicht, sich den Tücken der Technik zu stellen.
Aufgenommen wurde die CD „The Way I Feel“ im legendären Tonstudio von Sun Records. Die Herausforderung, die Songs in den damals üblichen Gepflogenheiten einzuspielen, meistert Mandy mit bravour. Herausgekommen ist ein wunderschönes Album, das den geneigten Zuhörer den Geist von Sun Record und Johnny Cash unweigerlich näher bringt. Mandy Strobel imitiert Johnny Cash nicht, sondern haucht den Songs seine Persönlichkeit ein. Mit dieser Scheibe geht er bewußt zurück zu den Wurzeln der Countrymusik. Genau hier liegt die Stärke von Mandy Stobel. Die Fähigkeit eines ausdrucksstarken Geschichtenerzählers, der sich auf hervorragende Songschreiber wie Steve Earl, Becky Hobbs oder Ron Davis verlassen kann, kommt auf dieser Scheibe besonders zum Vorschein. Ein Storyteller, aus deutschem Lande, mit hervorragender (US)-englischer Aussprache, der amerikanischer kaum sein kann. Besonders bei den Aufnahmen im Sun-Studio von Memphis hat man das Gefühl, „Der Geist vom Sun-Studio“ hat Mandy beseelt. Auch die restlichen Songs, aufgenommen im Songhouse-Studio in Röflingen/Germany sind hervorragend eingespielt. Ein besonderes Schmankerl ist das Duett mit seiner Frau Elsy „Farside Banks Of Jordan“.
Wer Freude hat am Zuhören, der ist bei Mandy Strobel gut aufgehoben. Besonders hervorheben möchte ich eine wiederbelebt Tradition von Mandy Strobel. Wie bei seinen anderen Cds ebenso, pflegt Mandy auch bei seiner aktuellen Scheibe die Tradition der Fußnote. Eine Gepflogenheit die früher gerade von den Songschreibern gerne gemacht wurde, heute aber leider in Vergessenheit geraten ist. Zu den Songs gibt er teils persönliche, teils inhaltliche Angaben zum Text. So hat auch der Zuhörer, der dem Englischen nicht so mächtig ist, die Möglichkeit sich mit Mandy Strobel auf eine intensive lyrische und musikalische Reise zu begeben. Empfehlenswert für jeden der sich gerne mal in die Texte zur Musik fallen läßt und zuhört.
„The Way I Feel“ ist für mich die beste CD die Mandy Strobel bisher herausgebracht hat.
Vielleicht kann Mandy Strobel mit seinem gewählten Motto „Back To The Roots“ Akzente für andere Künstler setzen. Es wäre der Countrymusik zu wünschen.
Frank Rickal
Kontakt: frank_rickal@yahoo.de
Mandy Strobel, “The way I feel“
It all started out as a vacation for relaxation or maybe we should say it was a holiday to familiarize ourselves with the southern states of the USA. Organized by the Country & Western Friends Kötz we visited Atlanta, Dollywood, Memphis, and Nashville. Maybe it should be called an activity vacation since it gave us a chance to see most all of everything that a true country fan would want to see, including the Sun Studio in Memphis, Tennessee, where in the 1950’s the first recordings of Johnny Cash and Elvis Presley were made by the founder of Sun Studios, Sam Phillips. Since this time country and pop music have been greatly influenced by these two performers. You can still make tours through the studio building and you will be reminded of the musical history. Recordings are still made there.
One that did this was naturally Mandy Strobel. After he and his wife Elsy sent the other 18 members of the tour back home they returned to Tennessee for a few weeks and went back to Memphis to return to the Sun Studios.
In his luggage were several songs from Ron Davis, whom he met at the country music fair in Berlin in 2005 and since then they are very good friends. Mandy Strobel said at the beginning that Ron’s songs were just down his alley.
With James Lott as technician Mandy Strobel recorded 11 songs with the feeling that he was able to do his kind of music there, where the great music legends started the “Big train from Memphis”. Mandy sang in the same famous Sun Records microphone where he could relive the sound of the 50’s. only one man, one voice and his acoustic guitar. The results may be defined as the last Sun sessions from Johnny Cash or as the last American Recordings in sense of the production from Rick Rubin. It was songs inhaled from the ghost of the “Man in Black” but presented by the singer Mandy as a direct representation such as has never been done before.
Friedrich Hog, Radio free FM english Roald Davis
Vice president of Country & Western Friends, Kötz
Ansprechpartner
Elsy Strobel
Ernst-Wiechert-Weg 9
89075
Deutschland
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0731-5502388
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